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Sich zu The Kicker aus Horace Silvers Album Song For My Father wünschen, an der Bar eines verrauchten Jazzclubs zu lehnen - Cocktailglas in der Hand - und den Blick zwischen Rauchschwaden, sich unterhaltenden und tanzenden Menschen umherschweifen zu lassen. Als stiller Beobachter, dessen Augen interessiert von Tisch zu Tisch flanieren, einem Treiben anteilig zu werden, welches sich allmählich zu einem atmosphärischen Film verdichtet, in dem bloß kleine Handlungen und Gesten die Hauptrollen besetzen: Hände, die mit kleinen Gegenständen spielen und so, quasi in einer Art Parallelwelt, eine zweite Kommunikation mit dem Gegenüber führen, ein in den Mundwinkeln nur angedeutetes Lächeln, scheinbar zufällige kleine Berührungen, mehr angedeutet als ausgeführt. Dinge, wie sie an einem jeden Tag milliardenfach geschehen mögen, um dennoch von der großen sich treiben und hetzen lassenden Meute achtlos übersehen zu werden. Doch bergen sie nicht das eigentliche Geheimnis einer jeden Unterhaltung, bricht sich hier auf Mikroebene nicht das Bahn, was in den Worten unausgesprochen bleibt, vielleicht bleiben muss?
allyklein - 17. Dez, 19:09

was für ein schöner text. man hat dich schon vermisst.

Raducanu - 18. Dez, 17:02

Danke! Bin ja nun wieder da. War aber nie richtig weg, nur so unkreativ.
thisandthat - 18. Dez, 19:04

ich glaube, es sind oft die kleinen, unauffälligen dinge, die viel mehr aussagen, als die eigentlichen worte... leider haben, fürchte ich, viele es schon verlernt, diese kleinen zeichen zu sehen...

Raducanu - 18. Dez, 19:56

Genau das will ich mit diesem Text auch sagen, obwohl ich noch gar nicht wusste, dass das rauskommt, als ich die von der Musik erzeugte Vorstellung hatte, wie cool es doch wäre, sie in einem Jazzclub zu hören. Der Rest kam dann beim Schreiben von allein.
Nephele - 18. Dez, 19:57

wirklich wunderbar zu lesen. man versinkt richtig in die worte. ich werd jetzt öfter zu besuch hier her kommen, hab ich beschlossen...

Raducanu - 18. Dez, 20:10

Dies zu lesen, freut mich sehr, und Du bist hier jederzeit herzlich willkommen!
herbstfrau - 19. Dez, 14:51

die zeit.

sagen viele. die zeit für so etwas hab ich nicht. sie sind viel zu viel mit sich selbst beschäftigt, vielleicht auch damit , die unsichtbare maske krampfhaft festzuhalten, die sie tragen, aus angst, etwas von sich preiszugeben..

die kleinen dinge des alltags.. so wichtig und interessant und schön..
schöner augenblick, hier zu lesen..

Raducanu - 20. Dez, 08:32

Da kann ich Dir nur zustimmen, Herbstfrau. Die Menschen sind in der heutigen Zeit zu sehr gehetzt und lassen sich zu sehr hetzen, als dass sie die schönen kleinen Dinge abseits ihres geradlinigen Weges noch wahrnehmen.
Farina - 20. Dez, 10:08

Kopfkino

Vor meinem geistigen Auge sehe ich Herrn Raducanu, mit einem Zigarillo im Mundwinkel, am Tresen stehen.

Schönes Kopfkino, bewahre dir diesen Blick für die kleinen Dinge des Lebens. Es sind die kleinen Dinge die das Leben lebenswert machen.
Du eilst durch die Straßen, eine Blick in fremde Augen, ein Lächeln von fremden Lippen, ein kurzer Augenblick, und doch hat er gereicht und läßt dich ebenfalls Lächeln und inne halten in der Hektik des Tages. Du kennst dieses Gefühl? Du musst es kennen, sonst hättest du kein solches Kopfkino.

Raducanu - 20. Dez, 19:43

Zigarillo im Mundwinkel? Hm, das war einmal, würde ich sagen.

Und ja, wenn die Bäckereifachverkäuferin mich mit lächelndem Gesicht anblickt, während sie mir das klimpernde Wechselgeld in die geöffnete Handfläche fallen lässt, dann ist das mit Sicherheit eine wohlig warme Insel im hektischen Alltagsmeer, das uns alle umtost.
nilannaiel - 20. Dez, 18:08

Ach, wie schön besinnlich doch alle immer in der (Vor)Weihnachtszeit werden ;-)
Aber wirklich ein netter Text! Ich komme viel zu selten her...

Raducanu - 20. Dez, 19:49

Danke für die Blumen! Wobei ich nicht denke, dass die Besinnung hier ausschließlich mit der Vorweihnachtszeit in Verbindung gebracht werden sollte. ; )

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