
Es sollte ein schwarzer Samstag werden, der erste Oktober des Jahres 2005, an dem ein verregneter Schwarzwald zur Kulisse eines äußerst unschönen, blutigen Zwischenfalls wurde. Der getreue vierbeinige Geselle
Frau Chaetzles sprang - ein Eichhörnchen jagend - in die zerbrochene Hälfte einer achtlos weggeworfenen Weinflasche und zerschnitt sich übel die rechte Vorderpfote. Herr Raducanu eilte sogleich - zu seinem ersten Waldlauf dieses Jahres kommend - zum Auto, damit dem verwundeten Hund möglichst schnell Hilfe zuteil werden konnte. Trotz dieser Bemühungen musste man beim Tierarzt noch eine halbe Ewigkeit warten, bis der unglückliche Geselle endlich genäht werden konnte. Mittlerweile soll er sich aber schon wieder deutlich auf dem Wege der Genesung befinden, wie mir sein reizendes Frauchen mitteilte. Möge dennoch ein böser Schwarzwaldgeist den üblen Flaschenwegwerfer nächtens aus dem Schlafe reißen und ihn in tiefste, dunkelste Wälder entführen, wo er für den Rest seines Lebens in großer Angst das Jüngste Gericht erwarten soll.